MAM Schnuller: Unser ehrlicher Test & Erfahrungsbericht

Der Schnuller ist eines dieser Baby-Themen, bei denen man im Voraus kaum weiß, ob man ihn überhaupt brauchen wird – und wenn doch, ob das Baby ihn überhaupt annimmt. Bei uns hat eine Hebamme nach sechs Wochen den Anstoß gegeben: unsere Tochter hatte einen erhöhten Saugbedarf, und die Empfehlung war klar. Seitdem ist der MAM Perfect Start nicht mehr aus unserem Alltag wegzudenken.

Hier teilen wir unsere ehrliche Erfahrung – wann wir ihn eingeführt haben, was uns überzeugt hat, wie wir ihn sterilisieren und was andere Eltern noch wissen sollten, bevor sie kaufen.


Schnuller ja oder nein? Was Hebammen empfehlen

Die Frage, ob ein Schnuller gut oder schlecht ist, beschäftigt viele Eltern. Die kurze Antwort: Es kommt auf den Zeitpunkt und die Nutzung an. Die meisten Hebammen empfehlen, in den ersten vier bis sechs Wochen zunächst abzuwarten – damit das Stillen sich etablieren kann und das Baby nicht durch den Schnuller verwirrt wird (Brustwarzenverwirrtheit). Wer von Anfang an stillt, sollte also nicht sofort am ersten Tag zum Schnuller greifen.

Bei uns war es genau so: Die Hebamme hat nach sechs Wochen grünes Licht gegeben, weil das Stillen gut etabliert war und unsere Tochter einen deutlichen Saugbedarf zeigte, der über das Stillen allein nicht gestillt werden konnte. Das ist eine individuelle Entscheidung – aber sie fühlt sich für uns richtig an.

Unser Ansatz: So wenig Schnuller wie möglich. Er kommt zum Einsatz, wenn unsere Tochter sich beruhigen muss, und manchmal hilft er beim Einschlafen. Ansonsten versuchen wir, ihn immer öfter wegzulassen – mit dem Ziel, ihn vor oder nach dem ersten Geburtstag schrittweise ganz wegzulassen.


Worauf achten beim Schnuller-Kauf?

  • Silikon oder Latex? Silikon ist geschmacksneutral, leicht zu reinigen und langlebiger. Latex ist weicher und flexibler, kann aber Allergien auslösen und altert schneller. Wir nutzen Silikon.
  • Kiefergerechte Form: Wichtig für die gesunde Mundentwicklung. Achte auf flache, symmetrische Sauger (wie MAM) oder kieferorthopädisch geformte Sauger (wie NUK Genius). Runde Kirschformen sind weniger empfehlenswert für den Dauereinsatz.
  • Größe: Schnuller gibt es in Größen für Neugeborene (0–2 Monate), Babys (2–6 Monate) und Kleinkinder (6+ Monate). Mit der richtigen Größe sitzt der Schnuller sicher und fällt nicht ständig heraus.
  • BPA-frei: Heute Standard bei seriösen Marken – trotzdem vor dem Kauf prüfen.
  • Sterilisierbar: Ob per Kochen, Dampf oder Mikrowelle – wichtig für die Hygiene in den ersten Lebensmonaten.
  • Belüftungsschlitze: Verhindert Speichelfluss und Hautreizungen rund um den Mund.

Unsere Empfehlung: MAM Perfect Start

MAM Perfect Start Schnuller in rosa – kiefergerechter Silikon-Schnuller für Neugeborene

Der MAM Perfect Start* war unser erster – und bisher einziger – Schnuller. Wir haben ihn mit sechs Wochen eingeführt, und unsere Tochter hat ihn sofort angenommen. Kein Herumsuchen, kein Ausprobieren anderer Marken. Das sagt eigentlich alles.

Was uns von Anfang an überzeugt hat: die Form des Saugers. Er ist flach, symmetrisch und passt sich dem Mund an – egal wie das Baby ihn dreht. Das ist nicht selbstverständlich. Und das Design? Wir finden ihn schlicht zuckersüß. Für Mamas, denen Optik bei Babyartikeln nicht egal ist, ist MAM sowieso eine gute Adresse.

Zur Sterilisation: Wir kochen die Schnuller alle zwei Tage fünf Minuten ab – fertig. Der MAM Perfect Start verträgt das problemlos, die Form bleibt stabil und das Silikon wird nicht weich oder rissig.

Pro:

  • Sofort von unserem Baby akzeptiert
  • Kiefergerechter, flacher Sauger – gut für die Mundentwicklung
  • Wunderschönes, zartes Design
  • BPA-freies Silikon, geschmacksneutral
  • Einfach zu sterilisieren (Kochen, Dampf, Mikrowelle)
  • Belüftungsschild verhindert Hautreizungen

Contra:

  • Etwas größeres Schildteil – bei sehr kleinen Gesichtchen anfangs auffälliger
  • Nicht alle Babys nehmen jeden Schnuller sofort – beim ersten Kind weiß man vorher nie, was funktioniert

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Alternativen: Diese Modelle haben ebenfalls gute Bewertungen

NUK Genius Silikon – der Klassiker für Neugeborene

Der NUK Genius* ist einer der bekanntesten Schnuller auf dem deutschen Markt – und das seit Jahrzehnten. Die Größe 0 (0–2 Monate) ist speziell für sehr kleine Münder konzipiert. Der Sauger ist kieferorthopädisch geformt und imitiert die natürliche Form beim Stillen. BPA-frei, aus Silikon, einfach zu sterilisieren. Wer auf eine bewährte Marke setzen möchte, ist mit NUK gut beraten.

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BIBS Couture – für Mamas mit Blick fürs Design

Der BIBS Couture* ist der dänische Designschnuller schlechthin. Kieferorthopädischer Sauger, BPA-frei, aus Silikon – und in wunderschönen, gedeckten Farben, die in keinem Flat-Lay-Foto fehlen dürfen. Für Eltern, bei denen Ästhetik genauso zählt wie Funktion. Die Qualität ist hochwertig, der Preis etwas höher als bei klassischen Marken.

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Übersicht: Welcher Schnuller für wen?

Modell Material Ab wann Besonders gut für
MAM Perfect Start* Silikon 0–2 Monate Erstes Modell, schönes Design, sofortige Akzeptanz
NUK Genius* Silikon 0–2 Monate Bewährter Klassiker, sehr kleine Neugeborene
BIBS Couture* Silikon 0–6 Monate Design-bewusste Eltern, gedeckte Farben

Häufige Fragen zum Schnuller

Ab wann darf ein Baby einen Schnuller bekommen?

Bei Stillkindern empfehlen Hebammen und Kinderärzte, die ersten vier bis sechs Wochen abzuwarten, bis sich das Stillen gut etabliert hat. Bei Flaschenkindern kann ein Schnuller früher eingeführt werden. Bei uns war es mit sechs Wochen – auf Empfehlung der Hebamme, weil das Stillen gut lief und unsere Tochter einen erhöhten Saugbedarf zeigte.

Schadet ein Schnuller dem Stillen?

In den ersten Wochen kann ein Schnuller die Brustwarzenverwirrtheit begünstigen – deshalb die Empfehlung, zunächst abzuwarten. Ist das Stillen gut etabliert (nach ca. 4–6 Wochen), ist das Risiko deutlich geringer. Jedes Baby ist anders – bei Unsicherheit immer die Hebamme oder Stillberaterin fragen.

Wie oft muss ein Schnuller sterilisiert werden?

In den ersten drei Lebensmonaten sollte der Schnuller regelmäßig sterilisiert werden – wir machen das alle zwei Tage durch fünfminütiges Abkochen. Ab dem dritten Monat reicht gründliches Ausspülen mit heißem Wasser aus, da das Immunsystem des Babys gereifter ist. Schnuller mit Rissen oder Verfärbungen sollten sofort ersetzt werden.

Ab welchem Alter sollte man mit der Schnuller-Entwöhnung beginnen?

Die meisten Kinderärzte empfehlen, den Schnuller spätestens mit zwei Jahren zu reduzieren und bis zum dritten Geburtstag ganz abzugeben – um die Zahnentwicklung nicht zu beeinflussen. Wir versuchen bei unserer Tochter, ihn schon vor dem ersten Geburtstag immer öfter wegzulassen und ihn nur noch für bestimmte Situationen zu nutzen. Schrittweise Reduktion funktioniert besser als kalter Entzug.

Silikon oder Latex – was ist besser?

Silikon ist geschmacksneutral, leichter zu reinigen, formstabiler und weniger allergenbelastet. Latex ist weicher und flexibler, kann aber Latexallergien auslösen und altert schneller (Risse, Verfärbungen). Für die meisten Babys ist Silikon die praktischere Wahl – so auch bei uns.

Was tun, wenn das Baby den Schnuller nicht annimmt?

Nicht erzwingen. Manche Babys nehmen bestimmte Formen nicht an – dann einfach ein anderes Modell probieren. Manchmal hilft es, den Schnuller kurz anzuwärmen oder ihn anzubieten, wenn das Baby entspannt und halbwach ist. Und manchmal ist das Baby schlicht kein Schnuller-Kind – das ist genauso in Ordnung.


Fazit

Wer einen Schnuller sucht, der sofort akzeptiert wird, kiefergerecht ist und dabei noch gut aussieht, liegt mit dem MAM Perfect Start sehr richtig. Bei uns war er die erste und einzige Wahl – kein Ausprobieren, kein Zurückgeben. Das Design ist zuckersüß, die Form überzeugt, und die Sterilisation ist denkbar unkompliziert.

Unser Tipp: Schnuller bewusst einsetzen, nicht als Dauerlösung. So wenig wie möglich, so viel wie nötig – und rechtzeitig mit der schrittweisen Entwöhnung anfangen.

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