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Baby-Geschirr Test: Done by Deer & Edelstahl im ehrlichen Vergleich

Done by Deer Baby Geschirr Set mit Saugnapfteller, Löffel und Trinklernbecher

Baby-Geschirr Test: Done by Deer & Edelstahl im ehrlichen Vergleich

Wenn die Beikost startet, stellt sich schnell eine praktische Frage: Welches Geschirr soll es sein? Saugnapfteller, Löffel, Becher – der Markt ist voll von bunten Sets, jedes verspricht, das Chaos beim Essen zu bändigen. Wir haben mit Done by Deer angefangen – und teilen hier, was uns überzeugt hat, wo wir enttäuscht wurden, und was wir beim nächsten Mal anders machen würden.


Worauf achten beim Baby-Geschirr?

  • Schadstofffrei: Kein BPA, kein Melamin mit Formaldehyd-Rückständen. Silikon und Edelstahl sind die sichersten Materialien; PP-Kunststoff (BPA-frei) ist akzeptabel.
  • Saugnapf: Hält er wirklich? Auf glatten Plastikoberflächen besser als auf Holz oder rauem Material. Entscheidend ist, wie sauber die Unterfläche ist – selbst eine kleine Krume reicht, damit der Saugnapf nicht hält.
  • Bruchsicherheit: Babys und Kleinkinder schmeißen Dinge. Silikon und Edelstahl überleben den Sturz vom Hochstuhl problemlos.
  • Verfärbungsresistenz: Kürbis, Karotten, Tomaten – Beikost-Zutaten sind intensiv. Manche Materialien verfärben sich schnell, wenn man nicht sofort abspült.
  • Spülmaschinentauglich: Zeitersparnis im Alltag ist kein Luxus – es ist Notwendigkeit.
  • Ergonomie: Löffel sollten flach und schmal sein, damit sie gut in den kleinen Mund passen. Becher mit Ausgießer oder Trinkschnabel erleichtern den Übergang von der Flasche.

Unsere Erfahrung: Done by Deer

Done by Deer Baby Geschirr Set mit Saugnapfteller, Löffel und Trinklernbecher

Wir haben uns für Done by Deer entschieden – wegen des schadstofffreien Materials und des schlichten, nordischen Designs. Das Set aus Saugnapfteller, Löffel und Trinklernbecher sieht gut aus und macht auf Anhieb einen hochwertigen Eindruck.

Im Alltag hat sich das Bild etwas differenziert:

Was uns überzeugt hat: Das Material ist schadstoffgeprüft, das Design macht Spaß, und wenn das Baby Becher oder Teller auf den Boden schmeißt – was sie tun werden – überlebt das Geschirr es ohne Kratzer. Der Löffel liegt gut in der Hand und passt in den kleinen Mund.

Was uns weniger überzeugt hat: Der Saugnapf hält nicht so gut, wie wir es erwartet hätten. Auf einem Plastik-Hochstuhltablett funktioniert er – aber nur, wenn die Fläche absolut krümelfrei ist. Auf einem Holztisch hält er praktisch gar nicht. Wer erhofft, dass der Teller einfach festklebt und bleibt: Das klappt nicht so zuverlässig. Außerdem verfärbt sich das Material bei intensiven Beikost-Zutaten wie Kürbis oder Karotten schnell. Wer nicht sofort nach dem Essen abspült, hat orangene Flecken – die sich hartnäckig halten.

Würden wir nochmal kaufen? Ehrlich gesagt: Wir würden beim nächsten Mal zu Edelstahl greifen. Keine Verfärbungen, robust, langlebig und durch und durch unbedenklich.

Done by Deer ist auf Amazon nur begrenzt verfügbar – das Markensortiment findet sich besser direkt beim Hersteller oder in spezialisierten Babyshops. Den Done by Deer Yummy Trinklernbecher* ist jedoch auf Amazon erhältlich.


Unsere Empfehlung: Edelstahl-Geschirr als Alternative

Wer von Anfang an auf Nummer sicher gehen möchte: Edelstahl-Geschirr ist die langlebigste, hygienischste und verfärbungsresistenteste Option. Keine Plastikrückstände, keine Farbveränderungen, nahezu unzerstörbar. Der Rilli Edelstahl Saugnapfteller* ist ein gutes Beispiel: hochwertiger Edelstahl, starker Saugnapf, spülmaschinengeeignet, ab 6 Monaten nutzbar.

Pro Edelstahl:

  • Keine Verfärbungen – auch bei Kürbis, Karotten und Tomaten
  • Extrem langlebig, übersteht jeden Sturz
  • Hygienisch, keine Rückstände
  • Spülmaschinenfest ohne Einschränkungen
  • Zeitlos – kein Auswechseln nötig

Contra Edelstahl:

  • Weniger Farbauswahl, Design nüchterner
  • Etwas schwerer als Kunststoff

Rilli Edelstahl Saugnapfteller auf Amazon ansehen*


Übersicht: Welches Geschirr passt zu wem?

Material Verfärbungsrisiko Saugnapf Besonders gut für
Done by Deer (PP-Kunststoff) Mittel – sofort abspülen Mäßig Design-bewusste Eltern, Einstieg
Rilli Edelstahl* Keines Stark Langzeiteinsatz, maximale Hygiene

Baby-Geschirr pflegen und hygienisch halten

Gutes Baby-Geschirr ist eine Investition – mit richtiger Pflege hält es bis ins Grundschulalter. Was bei den verschiedenen Materialien gilt:

  • Silikon: Spülmaschine obere Schublade, oder Handwäsche mit warmem Wasser. Silikonschüsseln können gelegentlich in kochendem Wasser sterilisiert werden. Bei Verfärbungen (Karotte, Tomate): Natron-Paste einreiben, einwirken lassen, spülen.
  • Edelstahl: Fast unzerstörbar, hygienisch unbedenklich. Spülmaschine ja, aber trocknen lassen (kein Wasser stehen lassen = Wasserflecken). Keine aggressiven Reiniger – reicht normales Spülmittel.
  • Bambus-Komposit: Niemals in die Spülmaschine! Nur Handwäsche. Keine Mikrowelle. Bei Rissen: sofort entsorgen (Schimmelgefahr in den Rissen). Lebenszeit typisch 1–2 Jahre bei regelmäßigem Gebrauch.
  • Melamin (Plastik-Look): Spülmaschine auf niedrige Temperatur. Keine Mikrowelle – Melamin kann bei Hitze Stoffe abgeben. Bei Kratzern oder Auflösungen: ersetzen.
  • Saugnäpfe reinigen: Saugnapf-Unterseite wöchentlich unter heißem Wasser ausdrücken und von innen durchspülen – dort sammeln sich Reste, die man von außen nicht sieht.

Wann welches Geschirr? Überblick nach Beikost-Phase

PhaseAlterEmpfohlenes Geschirr
Breikost-Einstieg4–6 MonateKleiner Silikon-Löffel weich, Schüssel mit Saugnapf
Fingerfood-Phase7–10 MonateSektionierter Teller (Done by Deer), Saugnapf-Basis
Selbst-Essen lernen10–18 MonateTiefer Teller mit Saugnapf, kurzer dicker Löffel
Kleinkind-Tisch18+ MonateNormaler Teller, Tasse mit zwei Griffen, Gabel einführen
Grundschuleab 5 JahreNormales Geschirr, Edelstahl-Varianten langlebig

Häufige Fragen zum Baby-Geschirr

Ab wann braucht man Baby-Geschirr?

Mit dem Start der Beikost – also ab ca. dem 6. Monat. Ein flacher Löffel und eine standfeste Schüssel oder ein Teller reichen für den Anfang völlig aus. Saugnapfteller werden sinnvoll, sobald das Baby anfängt, aktiv am Teller zu ziehen oder zu schieben.

Ist Melamin-Geschirr für Babys sicher?

Melamin-Geschirr ist umstritten, da es bei Erhitzen Formaldehyd abgeben kann. Für Babys und Kleinkinder empfehlen wir Silikon, Edelstahl oder geprüften BPA-freien Kunststoff. Finger weg von nicht zertifizierten Billig-Produkten ohne Schadstoffprüfung.

Hält ein Saugnapfteller wirklich?

Auf glatten, sauberen Plastikoberflächen – ja, meistens. Auf Holz, rauem Material oder bei auch nur kleinsten Krümeln – eher nicht. Wer viel am Holztisch isst, wird mit Saugnapftellern oft enttäuscht sein.

Welche Löffelgröße ist für Babys richtig?

Für den Start der Beikost: kleine, flache Löffel mit schmalem Kopf und kurzem Stiel. Der Löffelkopf sollte nicht breiter als ca. 3 cm sein, damit er gut in den kleinen Mund passt ohne zu viel Brei auf einmal zu bringen.

Braucht man einen speziellen Becher für Babys?

Ein Trinklernbecher mit Ausgießer oder Schnabel hilft beim Übergang von der Flasche oder Brust zu normalem Trinken. Ab ca. 12 Monaten kann man auch offene Tassen üben – mit anfänglicher Hilfe und kleinen Mengen Wasser.


Fazit

Done by Deer ist schön, schadstoffgeprüft und macht optisch viel her. Für den Einstieg in die Beikost ist es eine solide Wahl – mit dem Wissen, dass der Saugnapf seine Grenzen hat und man beim Spülen schnell sein muss. Wer aber langfristig denkt und Verfärbungen sowie eingeschränkte Saugnapfleistung vermeiden möchte: Edelstahl-Geschirr ist die bessere Investition. Robuster, hygienischer, zeitloser.


BLW oder Löffel füttern – welches Geschirr braucht man wann?

Die Beikost-Methode beeinflusst direkt, welches Geschirr sinnvoll ist. Die zwei häufigsten Ansätze:

  • Klassisches Löffeln (Breikost): Tiefer Teller oder Schüssel, kleiner flacher Löffel, Latz mit Auffangwanne. Das Baby sitzt, Elternteil füttert.
  • BLW (Baby-Led Weaning): Flacher Teller mit Saugnapf, Fingerfood in Stücken, kein Löffel nötig am Anfang. Das Baby greift selbst.
  • Kombi (was wir machen): Beides – mal Brei, mal Fingerfood. Braucht beides: tiefen Teller und flachen Teller, Löffel und freie Fläche.

Für BLW ist ein Saugnapfteller besonders wichtig – sonst landet der Teller sofort auf dem Boden. Für Breikost reicht auch eine normale Schüssel, weil man ohnehin am Löffel dran ist.

Welche Materialien sind wirklich sicher?

MaterialSicherheitPraktisch?Empfehlung
SilikonBPA-frei, weich, bruchsicherSehr gutTop-Wahl für Teller, Löffel, Lätzchen
EdelstahlKeine Schadstoffe, sehr langlebigGut, aber schwererIdeal für ältere Kinder
PP-Kunststoff (BPA-frei)Sicher wenn BPA-frei und CE-ZeichenLeicht, günstigOK, nicht erste Wahl
MelaminKann bei Hitze Formaldehyd abgebenBruchfestNicht für Babys empfohlen
BambusOft Melamin-Binder enthaltenSieht gut ausVorsicht – Prüfzeichen beachten

Was wir nach einem Jahr Beikost wirklich nutzen

Nach einem Jahr Beikost ist unsere Geschirr-Schublade deutlich übersichtlicher als am Anfang. Was wirklich im Alltag überlebt hat:

  • 1 Saugnapfteller – für BLW-Phasen und selbstständiges Essen
  • 2 Silikon-Löffel – einer zum Füttern, einer zum Selbstprobieren
  • 1 Ärmel-Latz – weil alles andere nur Illusion von Sauberkeit ist
  • 1 Becher mit Ausgießer – für den Übergang von Flasche zu Becher

Alles andere – die drei zusätzlichen Schüsseln, das zweite Set Löffel, die Schöpfkelle für Kinder – steht im Schrank. Weniger ist bei Babygeschirr wirklich mehr.

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