Eine eigene Babybadewanne gehört zu den Dingen, die auf fast jeder Erstausstattungs-Checkliste stehen. Aber braucht man sie wirklich? Unsere ehrliche Antwort: nicht unbedingt. Wir haben es anders gemacht – und es hat von Anfang an gut funktioniert. Hier teilen wir, was bei uns geklappt hat, und stellen die beliebtesten Optionen vor.
Muss es eine eigene Babybadewanne sein?
Kurze Antwort: Nein. Eine Babybadewanne ist praktisch – aber kein Muss. Wichtig ist, dass das Baby sicher, warm und bequem gebadet werden kann. Das geht auf verschiedenen Wegen:
- Eigene Babybadewanne – klassische Lösung, viel Platz, überall aufstellbar
- Waschbecken mit Einlage – platzsparend, ergonomisch für die Eltern (kein Bücken), ideal für Neugeborene
- Große Badewanne mit Baby-Einsatz – praktisch, wenn das Baby größer wird
- Dusche mit Elternteil – ab einem gewissen Alter eine tolle Option, die Babys meist lieben
Was am besten passt, hängt von der Wohnsituation, dem Waschbecken und den persönlichen Vorlieben ab.
Unsere Lösung: Stokke Badewanneneinsatz im Waschbecken

Wir haben uns bewusst gegen eine große Babybadewanne entschieden – und nur den Stokke Flexi Bath Newborn Support* geholt. Diesen Einlage-Einsatz haben wir einfach ins Waschbecken gelegt – und das hat als Neugeborenen-Bad hervorragend funktioniert. Unser Waschbecken ist zum Glück relativ groß und flach, was ideal war.
Der große Vorteil gegenüber einer klassischen Babybadewanne: Kein umständliches Befüllen und Ablassen einer extra Wanne, kein Bücken zu einer am Boden stehenden Wanne, kein Platzproblem. Das Wasser läuft direkt ab, der Einsatz ist schnell abgespült, fertig.
Ehrlich gesagt haben wir den Einlage-Einsatz nur wenige Wochen intensiv genutzt. Sobald unsere Tochter ihren Kopf selbst halten konnte, war das Baden ohne Einsatz einfacher. Und der nächste Schritt kam schnell: Wir haben sie einfach mit in die Badewanne oder Dusche genommen. Das hat ihr noch viel mehr Spaß gemacht – mehr Platz zum Planschen, im Wasser treiben, mit Mama „schwimmen“. Die Freiheit des großen Wassers hat sie von Anfang an geliebt.
Pro:
- Kein Befüllen/Ablassen einer extra Wanne nötig
- Ergonomisch – kein Bücken beim Baden
- Platzsparend – braucht kaum Stauraum
- Passend für große, flache Waschbecken
- Leicht zu reinigen
Contra:
- Nur geeignet wenn das Waschbecken groß genug ist
- Kurze Nutzungsdauer – nur für die ersten Wochen
- Kein Ersatz für eine vollständige Badewannenlösung bei kleinen Waschbecken
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Alternativen im Überblick
Stokke Flexi Bath – die faltbare Komplettlösung
Wer eine vollständige Babybadewanne sucht, aber wenig Platz hat, ist mit dem Stokke Flexi Bath Set* gut beraten. Die Wanne lässt sich zusammenfalten und platzsparend verstauen – praktisch für kleine Bäder oder für Reisen. Das Bundle enthält die Wanne plus den Newborn Support-Einsatz. Nutzbar von Geburt bis 4 Jahre.
Pro:
- Faltbar – platzsparend zu verstauen
- Inklusive Newborn Support für Neugeborene
- Nutzbar bis 4 Jahre
- Ideal für Reisen
- Schlichtes, hochwertiges Design
Contra:
- Höherer Preis als klassische Kunststoffwannen
- Kein integrierter Ablaufstopfen (Wasser muss ausgekippt werden)
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Rotho Babydesign TOP – der Klassiker mit Ablauf

Die Rotho Babydesign TOP Badewanne* ist seit Jahren einer der meistgekauften Babywannen in Deutschland – und das aus gutem Grund. Antirutschmatte und Ablaufstopfen inklusive, ergonomische Innenform, stabile Verarbeitung. Wer eine klassische, günstige Babybadewanne sucht, die einfach funktioniert, ist hier richtig.
Pro:
- Günstig und bewährt
- Antirutschmatte und Ablaufstopfen inklusive
- Ergonomische Innenform für sicheren Halt
- Nutzbar 0–12 Monate
- Einfach zu reinigen
Contra:
- Braucht Platz – nicht faltbar
- Befüllen und Ausleeren aufwendiger als Waschbecken-Lösung
- Kein Neugeborenen-Einsatz inklusive
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Übersicht: Welche Badelösung passt zu wem?
| Lösung | Ab wann | Besonders gut für | Platzbedarf |
|---|---|---|---|
| Stokke Newborn Support* im Waschbecken | Geburt | Große, flache Waschbecken, wenig Platz | Sehr gering |
| Stokke Flexi Bath Set* | Geburt bis 4 Jahre | Platzsparend, Reisen, hochwertiges Design | Gering (faltbar) |
| Rotho Babydesign TOP* | Geburt bis 12 Monate | Klassische Lösung, günstiger Preis | Mittel |
Häufige Fragen zur Babybadewanne
Ab wann darf man ein Neugeborenes baden?
In der Regel ab der ersten Lebenswoche – sobald der Nabelschnurrest abgefallen ist. Vorher reicht Waschen mit einem feuchten Tuch. Die meisten Hebammen empfehlen die ersten Bäder kurz und warm (maximal 37 °C Wassertemperatur).
Wie oft sollte man ein Baby baden?
Zwei- bis dreimal pro Woche reicht völlig aus. Tägliches Baden kann die empfindliche Babyhaut austrocknen. Wir haben es nach Bedarf gemacht – manchmal öfter, manchmal seltener. Wichtiger ist das tägliche Reinigen des Windelbereichs und der Hautfalten.
Welche Wassertemperatur ist richtig?
Ideal sind 36–37 °C – also knapp Körpertemperatur. Am zuverlässigsten mit einem Badethermometer messen. Den Ellenbogentest (Ellenbogen ins Wasser halten) kann man als grobe Orientierung nutzen, aber ein Thermometer ist präziser.
Kann man das Baby auch direkt in der großen Badewanne baden?
Ja – ab einem gewissen Alter sogar ideal. Wir haben unsere Tochter ab dem Zeitpunkt, als sie sicher gehalten werden konnte, mit in die Badewanne genommen. Das hat ihr viel mehr Spaß gemacht – mehr Platz, mehr Bewegungsfreiheit, mehr Wasser zum Planschen. Wichtig: Baby immer fest halten und nie alleine lassen.
Braucht man einen Badewanneneinsatz für Neugeborene?
Für die ersten Wochen ist ein Einsatz sehr hilfreich – er stützt den Körper des Neugeborenen und lässt beide Hände der Eltern frei. Ob man dafür eine komplette Babybadewanne kauft oder einen Einsatz ins Waschbecken legt, hängt vom eigenen Waschbecken und den Platzgegebenheiten ab.
Fazit
Eine eigene Babybadewanne ist kein Muss – aber eine gute Stütze für die ersten Wochen. Bei uns hat der Stokke Badewanneneinsatz im Waschbecken perfekt funktioniert: platzsparend, ergonomisch, unkompliziert. Wer mehr Flexibilität und eine längere Nutzungsdauer möchte, greift zum Stokke Flexi Bath. Für alle, die eine klassische, günstige Lösung bevorzugen, ist die Rotho Babydesign TOP die bewährte Wahl.
Und irgendwann kommt sowieso der Moment, in dem das Baby einfach mit in die große Wanne darf – und das Planschen mit Mama oder Papa zum Highlight des Tages wird.
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