Life in Berlin.

Hey Freunde,

hier bin ich mal wieder. Habe mich mal eine Zeit lang nicht gemeldet, weil ich ziemlich viel in meiner Arbeit zu tun hatte und nicht genügend Zeit gefunden habe um zu posten. Außerdem war ich letztens ein paar Tage in Berlin, um mir mal die Stadt so anzuschauen. Habe dabei einige Eindrücke gewonnen, die mir ein entsprechendes Bild von Berlin boten. Diese Eindrücke waren sowohl positiv als auch negativ. Aber im Großen und Ganzen haben mich die 5 Tage in Berlin beeindruckt und neue Sichtweisen offengelegt. Die Tage geniesen Stand natürlich an oberster Stelle (da gehörte ein leckerer Donut am Morgen natürlich dazu) 🙂

Berlin Donut

Ich selber komme von einer kleineren Stadt mit ca. 25.000 Einwohnern, deshalb ist Berlin als Millionenstadt natürlich ganz was anderes. Neu war mir eine solche Großsstadt nicht, da ich schon nach NY City, Miami, Prag, Lissabon, Mailand und noch in einige anderen größeren Städte gereist bin. Trotzdem ist die „Anonymität“ solcher Städte immer wieder neu für mich. In meiner Stadt kennt man sich und es wird immer wieder über einen gesprochen. Die Anonymität hier ist nicht großgeschrieben. Wie denn auch? Jeder kennt fast jeden. Und wenn du die Person nicht persönlich kennst, dann kennt sie dein bester Freund. Somit: Die Anonymität ist schon was tolles. Besonders dann, wenn du dich anziehen kannst wie du willst, ohne gleich von allen krumm angeschaut zu werden. Und ja, läuft man mit einem etwas kürzeren Rock durch die Gegend und zieht man dazu noch High Heels an, wird man schon als „Schlampe“ abgestempel.

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Nun ja, in Berlin ist das ja nicht so. Alle mögliche „Typen“ rennen hier rum. Ob du rote Pumuckel Haare hast, ob du angezogen bist wie Pippi Langstrumpf oder ob du mit Musikboxen rumläufst: keiner sieht dich komisch an. Die meisten (und ich betone DIE MEISTEN) Menschen fallen einfach nicht auf. Es ist normal rumzulaufen wie man sich fühlt. Jeder lebt seinen eigenen Berlin Style. Und das ist auch gut so. Auf alle Fälle gibt es für Kleinstädtler ziemlich viel zu sehen und zu erleben.

Berliner Mauer

Da wir Berlin nicht wie Turisten erleben wollten, haben wir uns ein Miniappartment über AirBnB gebucht und glücklicherweise eines in einer tollen Lage gefunden. Wir konnten so richtig in das Großstadtleben schnuppern. Trotz allem haben wir natürlich auch die wichtigsten Turistenattraktionen besucht (muss man ja fast, wenn man schon mal in Berlin ist). So oft kommt man ja dann doch nicht nach Berlin. Neben der Berliner Mauer, dem Brandenburger Tor, der Siegessäule, dem Judendenkmal und dem Reichstag sind wir auch auf den Fernsehturm hinaufgefahren und haben noch die Stadt von oben angeschaut. War schon faszinierend zu sehen wir große Berlin eigentlich ist.

Starbucks Brandenburger Tor Berlin

Auf alle Fälle haben wir die Urlaubstage genossen und  in den 5 Tagen so einiges gesehen. Von Drogenjunkys bis hin zu talentierten Straßenkünstlern, gestressten Bussinessleuten und motivierten Verkäuferinnen war alles mit dabei. War mal sehr intressant diese Stadt und die Bewohner von Berlin ein paar Tage lang kennenzulernen. Berlin ist allerdings nicht umbedingt eine Stadt in der ich persönlich zurückkehren würde. Da haben mich andere Städte mehr beeindruckt (wie z.B. Prag oder NY). Trotz allem war es mir wichtig Berlin einmal gesehen zu haben, um einen Eindruck von der deutschen Hauptstadt zu bekommen.

Bis bald liebe Leute =)

 

 

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